Kategorie: Charaktere

Olli Cook

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Auf den ersten Blick sieht Olli Cook nicht aus, wie ein normaler Passagier. Seine Kleidung ist zerschlissen, er ist ausgemergelt und ungepflegt. Um den Hals trägt er eine Kette, die an einen Fuchs erinnert – spricht man ihn auf diese Kette an, ist er überrascht, beinahe so, als wäre sie ihm zuvor nicht einmal aufgefallen. Dass es sich um keine harmlose Kette halten kann, wird Werner spätestens dann bewusst, als er versucht sie ihm abzunehmen. Olli scheint im dritten Unterdeck der Antigua allein und isoliert vom Rest der Crew zu leben. Werner und Ray machten in Episode 6 bereits Bekanntschaft mit den ausgeklügelten Fallen, die er dort installiert hat, um Eindringlinge und Feinde, die er als “Meermänner” bezeichnet, fernzuhalten. Er behauptet felsenfest, der eigentliche Kapitän der Antigua zu sein. Was hat das alles zu bedeuten? Obwohl Olli in Rätseln spricht und es nur schwer ist, brauchbare Informationen aus ihm herauszubekommen, kann er die Zeichen deuten, die die Gefangenen an die Wand ihrer Gefängniszelle gekritzelt haben. Es liegt also nahe, dass in Olli noch viel mehr Wissen steckt, als man ihm zutraut.

 

Kapitän Brooks

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Endlich: Hier ist DER Mann, ohne den Werner, Ray und Charles nie zueinandergefunden hätten… Kapitän Brooks. Der Vorname des Kapitäns ist nicht bekannt. Sein Leben lang ist der schroffe Charakter auf See umgeben von Abenteuer und Gefahr. Nur selten sieht man ihn über die Decks seines Schiffes laufen – sein Platz ist schon immer Unterdeck gewesen. Was er dort genau treibt? Das weiß keiner so genau – in jedem Fall ist er stets beschäftigt. Mit der Bruderschaft des roten Wolfes verbindet ihn eine jahrelange Rivalität. Zugegeben: Viele Fragen über die Identität und die Motive des Kapitäns sind noch offen. Sobald in einer der kommenden Episoden mehr über Brooks aufgedeckt wird, lest ihr es hier im Tagebuch als Erste – versprochen.

Der Mann im weißen Mantel

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Der Mann im weißen Mantel – Elvis – arbeitet offenbar für die roten Wölfe. Seltsam ist allerdings, dass er als einziges Mitglied einen weißen Mantel trägt. Bedeutet das etwa, dass er innerhalb der Gruppe einen hohen Status genießt? Elvis hat nicht nur Brian Brownbottle entführt, sondern ist auch für den Tod von Rays ehemaligem Chef verantwortlich. Eins ist sicher: Mit ihm ist nicht zu spaßen. Umso schlimmer, dass Elvis Aufenthaltsort derzeit unbekannt ist.

 

Allister (Mann mit Goldzahn)

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Allister  ist die rechte Hand von Kapitän Brooks. Sein Nachname ist bisher nicht bekannt. Besonders auffällig ist der ältere Mann durch seinen blitzenden Goldzahn und seinen gekrümmten Rücken.

Brian Brownbottle

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Brian Brownbottle ist ebenfalls beim „Wandelnden Boten“ angestellt und der Vorgesetzte von Charles Thoreau. Der Journalist weiß, wie er dem jungen Charles das Leben zur Hölle machen kann: Er hält ihn möglichst klein, überlässt ihm nur die uninteressanten Stories und schickt ihn quer durch London zu den langweiligsten Interviews. Er weiß ganz genau, wie viel Potenzial in Charles steckt. Doch im „Wandelnden Boten“ ist nur Platz für einen, von beiden… Zum Glück konnte Brian seinen Chef vor Kurzem erneut von seinen Fähigkeiten überzeugen, indem er den Bericht über die Geldfälscher-Bande veröffentlicht hat. Dass er eben diesen Bericht aus der Tasche von Charles entwendet hat, sollte jedoch lieber ein Geheimnis bleiben.

Brians verstorbener Vater wäre sicher stolz auf ihn – längst sind die Jahre vorbei, in denen sich der Journalist täglich anhören musste, dass er nichts wert ist. Als sein Vater ihm damals seine Metzgerei vermachen wollte, Brian sich aber dazu entschloss zur Zeitung zu gehen, konnte er dem riesigen Fleischermesser nur um Haaresbreite ausweichen. Sein Vater hat nie daran geglaubt, dass er es jemals zu etwas bringen würde. Das Schlimmste wäre es, wenn Charles Thoreau ihm seine Position streitig macht – das wird Brian auf keinen Fall zulassen. Schließlich bewegt er sich mittlerweile nur noch in den elitärsten Kreisen Londons.

Anstatt aus seiner von Gewalt geprägten Kindheit gelernt zu haben, ist Brian an Bitterkeit und Verlogenheit kaum zu übertreffen. Der Apfel fällt eben nicht weit vom Stamm.

Ray Walter Smith

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Die Person

Nachdem Ray eine Whiskeyflasche geleert hat und die Augen schließt, hört er immer noch die lauten Jubelrufe, die ihm damals im Ring entgegenschallten. Früher kannte jeder seinen Namen: The Mighty Ray. Über 50 Kämpfe hat Ray durch k.o. gewonnen, die ganze Welt hat er bereist, um Gegner aus unterschiedlichsten Ländern zu bezwingen. Geld hatte Ray mehr als er ausgeben kann – dachte er zumindest. Doch jede große Karriere hat ein Ende.

Das von The Mighty Ray kam schneller, als gedacht. Schon bald wollte niemand mehr das Schwergewicht boxen sehen. Der große Ring wurde gegen immer kleinere ausgetauscht, bis er schließlich in London auf dem Rummel landete. Hier boxt er jeden Abend gegen Halbstarke, die nichts von dem Sport verstehen. Um mit dem Kummer fertig zu werden, betrinkt Ray sich maßlos. Sein Reichtum hat er längst versoffen und auch mit den Frauen will es einfach nicht mehr klappen. Das liegt wahrscheinlich an seinem Gesicht, dass über die Jahre ziemlich unter den Schlägen seiner Gegner gelitten hat.

Aber wehe, jemand schaut Ray auch nur schräg an, wenn er getrunken hat. Wegen seiner kurzen Lunte hat er sich schon einige Male in unangenehme Situationen gebracht… macht aber nichts. Notfalls setzt es eben einen kräftigen Kinnhaken. Das droht Ray den Menschen in seinem Umfeld zwar regelmäßig an, aber eigentlich hat er schon lange niemanden einfach eine reingehauen. Denn nach all den Jahren im Ring, die von Gewalt geprägt waren, ist Ray die Lust auf Konflikte längst vergangen.